Bewegung am bayrischen Bildungsmarkt

Sedika Rashid-Kraus ist seit April 2014 die neue Geschäftsführerin der VWA München.

Sie wurde 1975 in Kabul (Afghanistan) geboren und ist in Bonn aufgewachsen. Dort ging sie zur Schule und legte das Abitur ab.

Nach dem Studium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn arbeitete sie zunächst in Wuppertal für die Europäische Gemeinschaftsinitiative EQUAL.

Von 2006 bis 2010 war sie in Bonn bei der FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) beschäftigt.

Sedika Rashid-Kraus ist mit Projektarbeit vertraut und Expertin für Programm-Akkreditierung.

Vor fünf Jahren zog sie mit der Familie nach München, wo sie zunächst für das Qualitätsmanagement
der Hochschule München zuständig war.

Jetzt bringt sie ihren Erfahrungsschatz für die VWA München ein: Sie kennt sich in der bundesweiten
und internationalen Hochschullandschaft sowie in der Qualitätsverbesserung und -sicherung akademischer Bildung aus.

Die neue Aufgabe bei der VWA habe sie gereizt, weil sie neben der Aufgabe im Bildungsbereich auch
wieder mehr Gestaltungsraum habe.

Sie verstehe sich als Schnittstelle zwischen Vorstand, Geschäftsstelle, den Studierenden, dem Bundesverband und den anderen VWAen: Von Vorteil sei auch das kleine, aber sehr effektive Team: „Wir haben ein sehr angenehmes Arbeitsklima und gehen sehr konstruktiv und tatkräftig an unsere Aufgaben und Ziele heran.“

München gehört auch jenseits Bayerns in Sachen Aus- und Weiterbildung zu den Leuchttürmen. Das
genau mache aber für sie den besonderen Reiz aus, hier anzutreten. Die Vielzahl der Angebote habe zur Folge, dass man sich als Weiterbildungsanbieter auf seine Stärken und dementsprechend die Vorteile für Weiterbildungsinteressenten fokussieren muss. „Die Qualität unserer Dozenten ist überdurchschnittlich hoch“, stellt Sedika Rashid-Kraus als erstes heraus. Zweitens sei die ausgeprägte persönliche und individuelle Betreuung der Studierenden ein gewichtiger Vorteil.

Ihre Erfahrungen aus der Akkreditierungspraxis besagten, dass Studierende genau dies schätzen und
häufig zu einem wichtigen Kriterium in der Wahl einer Bildungseinrichtung machten. Und nicht zuletzt
schätze sie die enorme Praxisnähe. „Wer sich heute weiterbilden will, sucht nicht lediglich theoretischen Wissenszuwachs. Vor allem sind auf wissenschaftliche Theorie basierende und in der Berufspraxis anwendbare Kompetenzen gefragt.“
ra/VWA München

140811 Rashi-Kraus

Sedika Rashid-Kraus. Foto: privat