Integration von Lehre, Lernen und Administration durch Informationssysteme für VWAen

Akademie 2-2015_Seite_09aWie in ganzheitlichen IT-Systemen zusammenwächst, was zusammengehört:
Integration von Lehre, Lernen und Administration durch Informationssysteme für VWAen

  1. Von Multimedia-Software zu Informationssystemen für Bildungsinstitutionen

„Multimedia“, das Schlagwort des Jahres 1995, war die Initialzündung, das Lernen auch aus informationstechnischer und mediendidaktischer Sicht zu betrachten. Aufgrund der Multimediatechnologie fand eine „wahrnehmungsgerechte Transformation von Ton und Bild“ unter Berücksichtigung einer Medienintegration statt. Außerdem wurden Interaktionsmöglichkeiten zwischen dem Medienobjekt und dem (lernenden) Menschen thematisiert (Grob/Bieletzke 1998a, S. 59 ff.).

Der Erfolg des Einsatzes der neuen Medien wurde von Psychologen beispielsweise durch einen Ver- gleich der Prüfungsleistungen gemessen, bei denen die beiden Fälle „Multimedia-Vorlesung“ und „traditionelle Vorlesung“ auf Basis einer statistischen Auswertung der Klausurergebnisse verglichen wurden. Die Studierenden, die im Rahmen eines Experiments eine Multimediavorlesung besucht hatten, wiesen signifikant bessere Klausurergebnisse auf. Die von ihnen erreichte Durchschnittspunktzahl   war um 17 % höher als die der Vergleichsgruppe (Holling/Kokavecz, 1996).

Eine nicht unumstrittene Untersuchung bezüglich der Steigerung der Gedächtnisleistung, bei der das Hören durch Wort- und Bilderklärung sowie durch Handeln ergänzt wird, zeigte erhebliche Effekte durch den Einsatz neuer Medien. Auch diese Ergebnisse lieferten pragmatische Argumente zur Förde- rung multimedialer Vorlesungsveranstaltungen an Universitäten, die – nicht zuletzt wegen der umfang- reichen Förderung der Bildungsministerien – die Rolle von Pionieren einnahmen. In Abb. 1 wird ver- deutlicht, wie einerseits die Übertragungsgeschwindigkeit vom Sender zum Empfänger durch gleichzeitige Ansprache von Auge und Ohr erhöht werden und andererseits die Gedächtniseffizienz durch die Integration von bildhaft-interaktiven Medien verbessert werden kann.

Akademie 2-2015_Seite_09Innovative Konzepte zur Einbeziehung neuer Medien in die Lehre wurden v. a. in der damals noch jungen Disziplin Wirtschaftsinformatik entwickelt. Zum Einstieg in dieses Themengebiet ist ein Studium der Beiträge „Web-basiertes Lernen“ und „E-Learning“ in der Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik zu empfehlen (http://www.enzyklopaedie-der-wirtschaftsinformatik.de).

Einen Ansatz, der Lernen und Lehren als „zwei Seiten einer Medaille“ betrachtet, stellt das CAL+CAT- Konzept dar (Grob/Buddendick 2008, S. 77 – 97). Im Mittelpunkt dieses Ansatzes stehen die Aufgaben, den Arbeitsplatz des Lernenden (CAL = Computer Assisted Learning) und des Lehrenden (CAT = Computer Assisted Teaching) effektiv und effizient im Rahmen einer unternehmensweiten E-Strategy (Stratmann/Kerres, 2008) zu gestalten. Während es bei dem CAL+CAT-Konzept primär um allgemeine Grundlagen zum computergestützten Lehren und Lernen ging, wird bei cHL (= computergestützte Hochschule) auf spezifische Bedingungen dieser Institution eingegangen. Analoge Entwicklungen sind für Schulen (cU) und Weiterbildungsinstitutionen in Unternehmungen (cW) entwickelt worden. Der in Abb. 2 dargestellte Ordnungsrahmen klassifiziert das Kerngeschäft der Lehre und des Lernens.

Akademie 2-2015_Seite_10Anzumerken ist, dass Präsenzlehre stets zeitsynchron abläuft. Hierbei findet ein zeitgleiches Zusammentreffen von Lehrenden und Lernenden statt. Bei Betrachtung der Raumsynchronität befinden sich die Beteiligten im selben (Seminar-)Raum. Traditionell ist dies ein physischer Raum, es kann aber auch eine virtuelle Raumform sein. In diesem Fall kann von Distance Learning gesprochen werden (zu Raum-Zeit-Kombinationen beim E-Learning vgl. Grob/Bieletzke [1998b], S. 263).

So oder so werden bei mediengestützten Veranstaltungen von Dozenten als auch Studierenden Computer genutzt, um in Interaktionsprozessen mit Menschen und Maschinen zu lehren und zu lernen. Während Studierende überwiegend lernen, teils aber auch im Rahmen von eigenen Präsentationen lehrende Beiträge liefern, sind die Dozenten grundsätzlich lehrend, durchaus aber auch lernend involviert („Learning by Teaching“). Die mediengestützte Präsenzlehre, das moderierte Distance Learning und die als hybride Form bezeichnete Kombination werden aus der Sicht der Lernenden als E-Learning und aus der Sicht der Lehrenden als E-Teaching definiert.

Das Segment Selbststudium ist dazu vorgesehen, um im Rahmen des auf den Europäischen Hochschulraum gerichteten Bologna-Reformprozesses einen Anteil an eigenständigen Lernaktivitäten der Studierenden vorzusehen. Auf das Selbststudium wird bei der Behandlung des asynchronen Lernens näher eingegangen (vgl. 3.1.2).

Die Aktivitäten im Kerngeschäft haben eine Vielzahl von Administrationsaufgaben zur Folge. Dieser vom Informationssystem unterstützte Aufgabenkomplex wird hier mit E-Admin bezeichnet.

Da VWAen das Ziel einer universitären Lehre verfolgen, ist es naheliegend, das cHL-Konzept auch für diese Bildungsinstitutionen zu verwenden. Die Strukturen und Prozesse im Kerngeschäft des Lehrens und Lernens sowie in der damit verbundenen Administration bei VWAen stehen deshalb im Mittelpunkt unseres Beitrags. Neben den Kernfunktionen E-Learning und E-Teaching wird auch intensiv auf die Unterstützung durch E-Admin eingegangen.

  1. Die Sicht der relevanten Stakeholder der VWA auf deren Wertschöpfung

Eine vereinfacht dargestellte Wertschöpfungskette einer VWA dient dazu, die entsprechenden An- spruchsgruppen einer VWA („Stakeholder“) und deren Ziele herauszuarbeiten (vgl. Abb. 3).

Akademie 2-2015_Seite_11Im Folgenden wird auf die Anspruchsgruppen Studierende, Lehrende, Verwaltung und – last but not least – auf die Leitung von VWAen näher eingegangen.

Aus der Sicht der Studierenden, die als Generation Web 2.0 mit Webportalen aufgewachsen sind, ist es selbstverständlich, dass das Informationssystem als E-Campus-System eine webbasierte Teilhabe an den Prozessen ermöglicht. Der Studierende sieht dabei allerdings nur einen geringen Teil des Systems, nämlich üblicherweise nur Informationen bezüglich seiner Studiengruppe oder seiner Person im Bereich der Kernwertschöpfung „Lehre“.

Für die Anspruchsgruppe der Lehrenden stellt das Informationssystem ein Lern-Content-Manage- ment-System (LCMS) dar. Der Lehrende nutzt es, um die von ihm generierten Inhalte didaktisch sinnvoll an unterschiedliche Studiengruppen zu verteilen. Außerdem nutzt er es als Kommunikationsinstrument sowie zur Koordination von Terminen. Der Lehrende hat dabei die Perspektive auf diejenigen Studiengruppen, für die er an der Bildungsinstitution Lehrveranstaltungen durchführt.

Gem. Abb. 3 haben demnach sowohl die Studierenden als auch die Dozierenden einen begrenzten Sicht- bzw. Wirkungsbereich in der Wertschöpfungskette. Der Studierende durchläuft zwar den kom- pletten Student-Life-Cycle, ist aber primär nur in seiner Studiengruppe aktiv. Ein Dozent kennt hingegen viele Studiengruppen, unterrichtet aber nur eine Auswahl von Vorlesungen, die in bestimmten Semestern stattfinden. Der Messung und Sicherung der Qualität der die Dozenten und Studierenden verbindenden Dienstleistung kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu (Bieletzke, S., 2014a).

Die Anspruchsgruppe Verwaltung, die die operative Basis der Bildungsinstitution darstellt, benötigt eine weitergehende Funktionalität, die neben den Kernaufgaben Lehre/Lernen existiert. Hier kann das Informationssystem vom Beginn bis zum Ende der Wertschöpfung medienbruchfrei eingesetzt werden, z. B. bereits bei der Erfassung und Auswahl von Bewerbern, für die Erstellung von Statistiken, bei der Administration von Klausuren und Noten, bei der Erstellung von Studienbescheinigungen oder bei der Erzeugung von Zwischen- sowie Abschlusszeugnissen und schließlich auch zur Kommunikation mit den Alumni.

Für die Leitung der Bildungsinstitution VWA, die üblicherweise vom Vorsitzenden der VWA, dem Studienleiter und dem Geschäftsführer wahrgenommen wird, stellt sich das Informationssystem als Campus-Intelligence-System dar, das Berichte und Analysen liefert, wie z. B. zur Bewerberlage, zur Raumauslastung oder zur Entwicklung der Erlöse und Kosten der zu leitenden VWA.

Das Informationssystem ist als „ganzheitlich“ zu bezeichnen, wenn folgende Kriterien erfüllt sind (Bieletzke, S., Beise, A., 2009):

  • Die Wertschöpfungskette hat eine komplette zeitliche Unterstützung zu umfassen („life cycle“); sie reicht also vom Interessenten über den Bewerber zum Studienanfänger und dem Studierenden bis hin zum Alumnius.
  • In organisatorischer Hinsicht muss die Wertschöpfungskette von allen genannten Anspruchs- gruppen genutzt werden, die unterschiedliche Sichten auf das gleiche System und den darin enthaltenen Datenbestand nutzen können (organisational holistic).
  • In inhaltlicher Hinsicht müssen alle relevanten Funktionalitäten integriert sein, um Insellösungen mit unzureichenden Schnittstellen auszuschließen.

Während die Stakeholder von E-Admin primär die Verwaltung und die Leitung sind, sind für E-Lear- ning und E-Teaching primär die Studierenden sowie die Lehrenden mit ihren Informationsbedürfnissen relevant.

Die informationstechnische Umsetzung der Aufgaben für die Lehre erfolgt auf der Basis von Informa- tionssystemen, die auch als Portale bezeichnet werden. Die am Markt befindlichen Softwareprodukte weisen – insbesondere was die Einbeziehung der Administrationsaufgaben anbelangt – erhebliche Leistungsunterschiede auf. Im Folgenden wird als Prototyp, der die klassischen Aufgabengebiete Computer Assisted Learning und -Teaching („CAL+CAT- Kerngeschäft“), aber auch E-Admin umfassend unterstützt, das Portal TraiNex näher dargestellt (o. V., 2012). Im Bereich des Kerngeschäfts ist dabei auf die drei Gebiete „Unterstützung der traditionellen Präsenzlehre“, „Präsenzlehre im virtuellen Raum“ sowie „moderiertes Distance Learning“ einzugehen. Wenn an VWAen diese drei Konzepte nebeneinander bestehen, ist von einem hybriden Konzept, das auch als „Blended Learning“ bezeichnet wird, zu sprechen.

  1. Anwendungsgebiete für den Einsatz von Informationssystemen an der VWA

3.1 Das CAL+CAT-Kerngeschäft
3.1.1 Unterstützung der traditionellen Präsenzlehre

Überwiegend finden Lehrveranstaltungen an der VWA in Form von Präsenzveranstaltungen in medien- technisch ausgestalteten Hörsälen bzw. Seminarräumen statt. Das technische Equipment umfasst in der Regel einen Beamer sowie ein Audiosystem. Auch ein Internetzugang sollte vor Ort vorhanden sein. Üblich ist, dass der Dozent seinen eigenen Laptop an das System anschließt. Darüber hinaus sollte der Hörsaal auch mit konventionellen Präsentationsvorrichtungen (z. B. Tafel und Flipchart) ausgestattet sein, um die Präsentationen nach dem Motto „mit und ohne Multimedia“ (Grob/Breger 2003, S. 134 ff.) darbieten zu können. Die Studierenden arbeiten im Seminarraum überwiegend mit den vom Dozenten über das Portal zugestellten Unterlagen (z. B. Slideshows, Fallstudien). Denkbar ist, dass sie ihren eigenen Laptop einsetzen, auf dem die zur Verfügung gestellten Materialien abrufbar sind. In diesem Falle sollten sie (z. B. bei PDF-Dateien) die Unterlagen durch manuelle Eingaben ergänzen können.

Nun ist auf den CAT+CAL-Prozess einzugehen. Dieser ist rechtzeitig vor der Lehrveranstaltung vom Dozenten durch ein E-Mail-Rundschreiben (Newsletter) anzustoßen. Zu seinen Aufgaben gehört vor allem, eine didaktisch anspruchsvolle Slideshow (z. B. mit PowerPoint oder Prezi) zu entwickeln, die dann bei der Präsentation verwendet wird. Die Slideshow sollte nicht nur Texte und Grafiken zur inhaltlichen Durchdringung des Themas, sondern auch eingebettete Links, Video- und Audioobjekte umfassen. Vorteilhaft ist auch, Modelle zur Durchführung von Berechnungsexperimenten zu entwickeln und diese in die Slideshow zu integrieren. Auf jeder Folie ist eine Sequentialisierung der Texte, Grafiken und weiteren Objekte vorzusehen, die dafür sorgt, dass Präsentation und Präsenter zu einer Einheit verschmelzen.

Aus der für die Präsentation bestimmten sog. CAT-Slideshow sollte der Dozent eine CAL-Slideshow erzeugen, die spezifisch für die Lernenden anzufertigen ist. So sollten zu Fragen, die in der Vorlesung gestellt werden, nicht schon die Antworten auf der CAL-Folie stehen. Auch hat es sich als sinnvoll erwiesen, Stichworte oder auch kurze Resümees von den Studierenden während der Vorlesung manuell ergänzen zu lassen. Die CAL-Show ist also im Vergleich zu ihrer Vorlage, der CAT-Slideshow, als eine „light show“ zu verstehen. Durch diesen „psychologischen Trick“ wird die Aufmerksamkeit der Hörer erhöht. Auch sollte der Dozent bei Bedarf (vielleicht aber auch sogar geplant) seine Folien handschriftlich ergänzen. Hierzu ist der Einsatz von Laptops mit Touch-Screen-Funktionalität erforderlich.

Zusätzlich zur Slideshow, in der die Theorie zu einem Themengebiet systematisch dargestellt wird, sollte der Dozent eine Reihe von Fallstudien und Übungsaufgaben zur Verfügung stellen, um die prak- tische Anwendung der vorgetragenen Theoriebausteine demonstrieren zu können. Empfehlenswert ist, die Dokumentation der Aufgaben grundsätzlich in die drei Kapitel „Datensituation“, „Aufgaben“ und „Lösung“ zu untergliedern. Der Dozent kann entscheiden, ob zunächst nur die Problemstellung („Da- tensituation“ und „Aufgaben“) bekannt gegeben wird, die Lösung dagegen erst im Anschluss an die Veranstaltung verfügbar gemacht wird. Weniger aufwendig ist, die gesamte Fallstudie einschließlich der Lösung zum Download bereitzustellen.

Die Dateien werden im Archiv des Dozenten gespeichert und bei Bedarf einem bestimmten Kurs zu- geordnet. Zu empfehlen ist, etwa eine Woche vor der Veranstaltung die Studierenden per E-Mail-Rundschreiben (Newsletter) auf die zur Verfügung gestellten Dateien aufmerksam zu machen. In der E-Mail hat der Dozent außerdem die Möglichkeit, motivierend in das geplante Themenspektrum einzuführen. Hierbei können die didaktischen Ziele der Veranstaltung erläutert werden. Da die Ausrichtung der VWAen dual ist, sollte in den Newsletters immer wieder die Balance zwischen Theorie und Praxis angesprochen werden.

Bei der prozessorientierten Analyse der Lehre ist daran zu denken, dass nach der Vorlesung Verständ- nisfragen geklärt werden; auch können Überlegungen zur Vertiefung des Stoffes oder zu Querbezügen angestellt werden. Diese Aspekte sollten auch im Portal diskutiert werden. Deshalb gehört zu dessen Funktionsumfang ein Diskussionsforum für jeden Kurs bzw. jedes Fach der VWA. Wenn dort Fragen gepostet werden, kommen die Antworten erfahrungsgemäß von anderen Studierenden. Zu empfeh- len ist, dass jeder Dozent die relevanten Foren einsieht. Zur Erleichterung dieser Aufgabe wird er auf Wunsch per Mail automatisch informiert, falls im Forum etwas Neues gepostet wird. Generell sollte der Dozent regelmäßig Einblick in das Diskussionsforum nehmen, um entweder bei Bedarf einen klärenden Beitrag zu schreiben oder aber die noch offenen Fragen in der nächsten Vorlesungsveranstaltung zu diskutieren. Unter didaktischen Aspekten ist ein derartiger „Medienbruch“ nicht nur „erlaubt“, sondern sogar als „sinnvoll“ anzusehen, da es sich um geschlossene Benutzergruppen handelt.

3.1.2 Moderiertes Distance Learning
Variante 1: Synchrones Lehren und Lernen
Die Anbindung virtueller Räume an ein Webpor tal ist technisch transparent möglich, sodass Studie- rende ohne Installation und ohne ein Zusatzlogin mit einem Mausklick den virtuellen Vorlesungssaal betreten können. Derartige virtuelle Räume ermöglichen einem Dozenten, sich mit Studierenden zu einem verabredeten Zeitpunkt im Web zu treffen, um medienintegriert-interaktiv moderiertes Distance Learning durchzuführen (z. B. durch Erläuterung von Folien). Studierende sehen den Dozenten und dessen Folien und hören dessen Kommentare. Sie können direkt Fragen stellen oder Feedbacks geben. Da die Lehrkunst Didaktik und die Lernkunst Mathetik nur geringfügig angepasst werden müssen, wird das Konzept des Lehrens und Lernens im virtuellen Raum näher am Konzept der Präsenzlehre als am Konzept des zeitunabhängigen E-Learnings gesehen und folgerichtig auch als „Präsenz im virtuellen Raum“ bezeichnet (Bieletzke, 2012).

Wenn Dozenten zu diesem Konzept bereit sind, können geeignete Vorlesungen in den virtuellen Raum verlegt werden (Wieschowski, 2013). Im Web-Portal erfolgt dies dadurch, dass eine reale Raumres- source freigegeben und eine virtuelle Raumressource geblockt wird, wodurch die Teilnehmer automatisch den Schlüssel zum virtuellen Raum erhalten. Insbesondere bei Teilzeitstudierenden ist diese Form der Lehre beliebt, da keine Fahrzeiten anfallen. Der VWA schafft es Flexibilität, da auch kleinere Lerneinheiten angeboten werden können, z. B. zwei Online-Abendseminare statt eines Ganztags-Präsenzseminars. Da neben den Raumkosten auch die Fahrtkosten für die Dozenten entfallen, sind für die VWA Effizienzvorteile gegeben (Bieletzke, 2014b).

Wenn Ausschnitte aus solchen Online-Vorlesungen aufgezeichnet werden, können diese als „Konserve“ anderen Studiengruppen zur Vorbereitung oder Nachbereitung zur Verfügung gestellt werden, sodass im eigentlichen Präsenzunterricht mehr Zeit für vertiefende Diskussionen und praktische An- wendungen bleibt.

Variante 2: Asynchrones Lehren und Lernen
Eine weitere Form des moderierten Distance Learnings stellt das asynchrone Lehren und Lernen dar. Hierunter ist die von Raum und Zeit unabhängige Art des elektronisch unterstützten Lernens zu verstehen. Dieses Konzept erfordert auf Seiten des Lehrenden spezielle Kompetenzen, weil die zeitversetzte Interaktivität zwischen den Lernenden und dem Lehrenden eine Umstellung der Didaktik erfordert.

Bei Verwendung von TraiNex bietet sich als Einstieg die Nutzung eines Diskussionsforums an, in dem ein Dozent die Studierenden anregen könnte, Erwartungen im Hinblick auf den Unterricht oder Erfahrungen zur kommenden Unterrichtsthematik zu posten. Auch ist es möglich, auf die Aufzeichnungen eines Teils einer Online-Vorlesung einer anderen Studiengruppe zu verweisen und im Forum darauf aufbauend Fragen an die Studierenden zu stellen. Schließlich ermöglicht das Portal dem Dozenten die Entwicklung von einstufigen oder mehrstufigen Tests. Diese können dann auch weiteren Studien- gruppen zugeordnet werden. Empfehlenswert ist, den Studierenden motivierende E-Mails zuzuschi- cken, in denen beispielsweise ein Preis für die schnellste oder beste Antwort ausgelobt wird.

Diese Art E-Learning, das moderierte Web-Based-Training (mWBT), ist zwar technisch leicht realisier- bar, stößt aber erfahrungsgemäß einerseits auf Akzeptanzprobleme auf verschiedenen Ebenen bei Dozenten und andererseits auf Abrechnungsprobleme im Verwaltungsbereich, da der zeitliche Aufwand für die Erstellung und Betreuung solcher mWBT nur schwer zu planen und zu kontrollieren ist. Gleich- wohl finden sich in zunehmenden Maße Lehrende und VWA-Leitungen, die diese Barrieren überwinden und mWBT mit Erfolg einsetzen. Zur Klasse des asynchronen Lernens gehört auch das Selbststudium, das auch bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses als messbare Aktivität zu berücksichtigen ist (o. V., 2014). Eine konkrete offizielle Bedeutung bekommt es durch das Credit-Point-System, da im extern vorgegebenen Workload von 30 Stunden pro Credit Point ein zeitlicher Anteil zum Selbstlernen vorgesehen ist. Folglich hat die VWA dafür Sorge zu tragen, dass neben den z. B. 10 Kontaktstunden für eine Lehrveranstaltung auch ca. 20 Stunden zum Selbstlernen realisierbar sind. Das Selbststudium beinhaltet dabei sowohl die Vor- und Nachbereitung der Präsenzveranstaltung als auch die Vorbereitungszeit für die Prüfung. Das Studium kann in heimischer Atmosphäre (z. B. durch ein allgemeines Literaturstudium oder durch Erledigung spezieller Hausaufgaben) oder aber auch durch die Arbeit in der Praxis („Learning by Doing“) absolviert werden.

3.1.3 Blended Learning

Die Gestaltung von technologisch unterstützten Lernprozessen sollte nicht die Entscheidung für oder gegen eine spezielle Ausprägung eines Konzepts im Spektrum „Unterstützung der Präsenzlehre“ und „Moderiertes Distance Learning“ sein, sondern zu einer vorteilhaften Mischung verschiedener Varian- ten führen. Die hybride Kombination der oben dargestellten Konzepte wird als Blended Learning bezeichnet. Das Blended Learning vereint also die Vorteile von Präsenzlehre im realen oder virtuellen Raum mit den asynchron verlaufenden E-Learning-Veranstaltungen. Zeitsynchrone und zeitasynchrone Methoden kommen dabei online und offline mit unterschiedlichen didaktischen Ansätzen zum Einsatz (vgl. Abb. 4).

Akademie 2-2015_Seite_13Beim Blended Learning kann eine Vorlesungsreihe wie folgt ablaufen: Zunächst ist mit der VWA-Leitung zu klären, inwiefern Thema, Dozent und Studiengruppe für Online-Lehre geeignet sind. Wird dies bejaht, wird eine prozentuale Verteilung vorgegeben, z. B. 50 % Präsenzlehre, 30 % synchrone Online-Lehre und 20 % asynchrones E-Learning. Bei der Planung der Reihenfolge der einzelnen Veranstaltungen ist sinnvollerweise eine Eröffnung mit dem asynchronen E- Learning vorzunehmen. Dabei kann das Diskussionsforum für eine Vorstellung des Themas und die Abfrage der Erwartungen genutzt werden.

Parallel kann eine Aufzeichnung zu Grundlagen mit der Bitte um Durcharbeitung zur Verfügung gestellt werden. Danach kann ein Einstiegstest durchgeführt werden. In der darauf folgenden Präsenzveranstaltung können sich die Studierenden und der Lehrende persönlich kennenlernen. Ein z. B. eine Woche später terminiertes Treffen im Online-Raum kann synchron genutzt werden, um konkrete Aufgaben gemeinsam zu bearbeiten. Im Nachgang kann im Rahmen des asynchronen E-Learnings eine aufgezeichnete Lösung für Fortgeschrittene zur Verfügung gestellt werden, die in der nächsten Präsenzveranstaltung besprochen wird. Bedeutsam für den Erfolg der Kombination des Blended Learnings ist dabei nicht zuletzt, dass alle verschiedenen Lernbereiche einheitlich über die Plattform administriert und koordiniert werden.

3.2 Die Administrationsfunktion

Im Rahmen der E-Admin-Funktion werden nach der Einschreibung der Studierenden deren persön- liche Daten sowie Angaben über die Firmenzugehörigkeit und über Kommunikationsmöglichkeiten durch die Mitarbeiter der Verwaltung im Informationssystem angelegt. Die Einstellung von Fotos der Studierenden unterstützt die Individualisierung. Diese und weitere Daten zur Profilbildung werden vom Studierenden selbst eingegeben, der somit auch beim E-Admin-Konzept aktiv mitwirkt. Vor Beginn des Semesters werden die Studierenden den zu absolvierenden Lehrveranstaltungen zugeordnet. Diese Aktivitäten zum Datenmanagement bilden die Basis für zahlreiche Aufgaben, die dem E-Admin-Bereich zuzuordnen sind. Dabei können klassische Abläufe durch neue Prozesse modelliert und unter Nutzung des Portals effizient durchgeführt werden. Als Beispiele sind die Anwesenheitsdokumentation, das Notenmanagement, der Unternehmenszugriff sowie die Aktivitäten zur Erstellung von Teilnahmebescheinigungen und Zeugnissen zu nennen.

„Klassenbuch und Anwesenheitskontrolle“ ist ein VWA-spezifischer E-Admin-Prozess. Die oft üblichen Papierlisten, die von Studierenden selber durch Namenszeichen pro Datum gepflegt wurden, können durch E-Admin-Funktionen verbessert oder ersetzt werden. So markiert der Dozent selber im Webportal in der ersten Unterrichtspause in der Liste der Studierenden die fehlenden Personen. Atteste werden automatisch voreingetragen, fehlende Personen durch E-Mails über das Unterrichtsthema informiert. Letztlich können aus dem elektronisch-strukturierten Datenbestand diverse Statistiken erzeugt und z. B. die Frage beantwortet werden, ob ein Studierender in einem bestimmten Fach die Fehlzeitgrenze überschreitet. Am Beispiel dieses datenschutzsensiblen Themas soll nun auf die Bedeutung der Zugriffsrechte eingegangen werden: Dozenten sehen die Anwesenheiten der Studierenden für ihre eigenen Veranstaltungen, Studierende sehen ihre komplette persönliche Anwesenheit, Verwaltungsmitarbeiter haben Einblick in sämtliche Statistiken aller Studierenden und Partnerunternehmen sehen im Web-Portal die Anwesenheit der zu ihrem Unternehmen gehörigen Studierenden.

Ein weiterer wichtiger Administrationsprozess ist die Bekanntgabe der Noten. Die Publikation der No- ten in Matrikelnummer-anonymisierten Papier- oder Excel-Listen, aus denen sich die Studierenden die eigene Note heraussuchen können, dürfte an vielen VWAen bereits der Vergangenheit angehören.

Die Notenbekanntgabe ist eine typische E-Admin-Funktion. Die Eingabe der Noten kann prozessual so gestaltet werden, dass diese von den verantwortlichen Dozenten direkt im Webportal eingeben werden. Entweder sieht der Dozent eine Liste der Namen oder auch nur der Matrikelnummern und kann in diese Web-Liste die vom Studierenden erzielten Punkte eintragen. Automatisch werden die Punkte gemäß dem hinterlegten Punkteschema in eine Note umgewandelt und Credit Points zugeordnet. Nach der Einreichung der Liste via Mausklick werden aber keineswegs die Studierenden informiert, sondern zunächst wird einem Verwaltungsmitarbeiter die Noteneinreichung signalisiert und erst nach dessen Prüfung, ggf. Korrektur oder Ergänzung werden die Noten für Studierende freigeschaltet. Gleichzeitig wird jeder Studierende per E-Mail über den neuen Noteneintrag informiert. Er kann nach dem Login im persönlichen Notenbereich seinen kompletten aktuellen Leistungsstand einsehen. Auch kann er einen farblich unterstützten Leistungsvergleich vornehmen, um sich gegenüber dem Rest der Studiengruppe einordnen zu können. Grün bedeutet „deutlich besser als der Studiengangdurchschnitt“ und rot „deutlich schlechter als der Durchschnitt“. Eine offiziell gültige Notenzwischenbescheinigung kann ebenso als PDF abgerufen und im Self-Service ausgedruckt werden. Außerdem findet er im System Hinweise über Nachprüfungen inkl. Termin-Dozent-Raum-Thema-Informationen. Und da auch die entsendenden Partnerunternehmen ein Interesse an den Noten der zum Unternehmen gehörigen Studierenden haben, kann das Webportal so eingestellt werden, dass auch diese die Noten ihrer studierenden Mitarbeiter einsehen können.

Die Erstellung und Präsentation einer Abschlussarbeit stellt einen Höhepunkt im VWA-Studium dar, auch im Hinblick auf die webbasierte Unterstützung des dahinterliegenden Verwaltungsprozesses. Dieser mehrere Monate umfassende Prozess, der verschiedene Anspruchsgruppen berührt und komplett medienbruchfrei ablaufen sollte, ist in TraiNex wie folgt gestaltet:

Der Prozess wird dadurch initialisiert, dass die Verwaltung eine Studiengruppe für eine offizielle Anmeldung freischaltet. Jeder Studierende dieser Gruppe ist dann aufgefordert – nach einem Beratungsgespräch mit dem Wunsch-Erstbetreuer –, fristgerecht im Portal sowohl den gewünschten Erstbetreuer als auch den gewünschten konkreten Titel der Arbeit einzugeben. Der Erstbetreuer wird via E-Mail darüber sofort informiert und gebeten, im Portal diesen Antrag zu prüfen und ihm zuzustimmen oder ihn ggf. mit einem Vorbehaltskommentar zu versehen.

Sobald die Anmeldefrist abgelaufen ist, prüft die Verwaltung, ob alle Anmeldungen vorliegen oder Nachmeldungen notwendig sind. Während der formalen Prüfung des Titels sowie der Titel-Betreuer- Kombination können bereits gemäß einer Belastungsübersicht der Lehrenden die Zweitprüfer zugeordnet werden. Anschließend wird dem Studienleiter mitgeteilt, dass er die Liste im Portal prüfen, ggf. korrigieren und freigeben möge. Mit der Freigabe verbunden ist auch die Bekanntgabe von Titel, Erstprüfer und Abgabedatum an den Studierenden. Diese Bekanntgabe erfolgt einerseits über ein elek- tronisches Einschreiben, das den Eingang der Nachricht in den Einflussbereich des Empfängers sowie den Lesevorgang beim studentischen Empfänger rechtssicher protokolliert.

Andererseits erscheint beim Studierenden auf dessen Startseite nun eine personalisierte motivierende Meldung „Noch 24 Tage bis zur Abgabe Ihrer Arbeit…“. Wenn das Portal so eingestellt ist, dass auch der elektronische Upload der Arbeit ermöglicht wird, wird die Meldung um den Zusatz „Offizieller Upload hier“ ergänzt und ermöglicht dem Studierenden die Einreichung der elektronischen Fassung vom heimischen Notebook aus. Ist der Upload erfolgt, können sowohl der Erstbetreuer als auch ein Zweitprüfer elektronisch auf die Arbeit zugreifen und ggf. eine Plagiatsprüfung durch- führen. Auch für die Erstellung des Gutachtens kann auf einen Service im Portal zurückgegriffen werden, der das Gutachten vorstrukturiert und ein Bewertungsraster bietet. Schließlich erfolgt die Terminierung der Abschlusspräsentation, die Übertragung der Note an die Verwaltung sowie die Eintragung des Titels auf der Abschlussurkunde über das Webportal. Der beschriebene Prozess mit allen genannten Teilprozessen läuft komplett papierlos über das Portal.

  1. Ausblick

Viele aktuelle Publikationen zu E-Learning enden in einem Plädoyer für MOOCs. Hierunter sind „Mas- sive Open Online Courses“ zu verstehen, also webbasierte Kurse, die offen sind für jedermann an je- dem Ort. Eine Masse von Lernenden, gern ist dabei von Zigtausenden die Rede, trifft sich im virtuellen Hörsaal. Da der Internetzugang „für Jedermann“ eine audiovisuelle Teilnahme an Vorlesungen von renommierten Professoren  ermöglicht, beflügelt die MOOC-Möglichkeit die Phantasie einiger Bil- dungspolitiker und die Träume von Bildungssuchenden – Phantasien und Träume, die sich bisher in der Realität nicht bewahrheiten. Kritisch ist festzustellen: Solange der Einstieg in einen MOOC genau so einfach ist wie der Ausstieg (Joffe, 2013) und solange keine Credit Points für MOOCs vergeben werden, wird die Abbruchquote und Frustration ähnlich hoch sein wie bei dem nichtmoderierten, zeitunabhängigen E-Learning, das zur Jahrtausendwende ebensolche hypeartigen Erwartungen wie die MOOCs schürte.

Anstelle von MOOCs sehen wir für VWAen die Chance in der Nutzung von SPOCs – darunter sind „Small Private Online Courses“ zu verstehen. Mit „Small“ ist gemeint, dass Seminare mit zwanzig oder fünfzig bis maximal hundert Zuhörern statt zigtausenden abgehalten werden. „Private“ bedeutet, dass das System nur für authentifizierte VWA-Studierende zugänglich ist. „Online Courses“ können von den berufstätigen VWA-Studierenden sowohl in ihrer privaten Umgebung als auch vom Büro aus besucht werden. Offensichtlich können „Small Private Online Courses“ – bei Einbettung in ein Blended-Learning-Konzept – aufgrund ihres Anforderungsprofils speziell von VWAen sinnvoll genutzt werden.

Bereits jetzt werden an VWAen einzelne Vorlesungen als SPOC im virtuellen Raum mit gutem Erfolg und positiver Resonanz abgehalten (Bieletzke, 2012). Zudem werden Aufzeichnungen ausgewählter Bereiche der VWA-Vorlesungen den nachkommenden Studierenden zur Nachbereitung oder zur Vorbereitung des theoretischen Stoffes zur Verfügung gestellt, sodass in der Vorlesung mehr Platz für Dis- kussionen und Problemlösungen bleibt (flipped class-room). Auch die Wiedergabe aufgezeichneter Top-Vorlesungen oder die Zuschaltung von Gastdozenten könnte in Zukunft an VWAen weiter optimiert und routinemäßig integriert werden.

Im Verbund mehrerer VWAen könnte die Durchführung von gemeinsamen Vorlesungen forciert wer- den. Beispielsweise betreut ein Dozent im SPOC nicht nur eine Studiengruppe „seiner“ VWA, sondern zwei Studiengruppen aus zwei kooperierenden VWAen. In der Variante „hybrid“ wird die Vorlesung an der einen VWA in Präsenz gehalten und die Studierenden der anderen VWA schalten sich online dazu. Selbstverständlich können sie Fragen stellen und sich spontan an der Diskussion beteiligen. Im zweiten Termin besucht der Dozent die Partner-VWA, um dort seine Vorlesung in realer Form abzuhalten. Die Studierenden der ersten VWA schalten sich dazu. Und in der dritten Vorlesung treffen sich sämtliche Teilnehmer gleichzeitig im virtuellen Raum.

Der Verbund von VWAen durch das SPOC-Konzept bietet den kooperierenden Bildungsinstitutionen die Möglichkeit einer Arbeitsteilung. Wenn jeweils der fachlich und didaktisch beste Dozent für mehrere VWAen die Veranstaltung in der oben beschriebenen Form durchführen würde, ließen sich für den VWA-Verbund signifikante Qualitätsvorteile erzielen und nebenbei die Medienkompetenz der Studierenden steigern. Gleichzeitig bestünde auch die Möglichkeit, die relevanten Kosten (insbesondere Raum-, Fahrt- und Personalkosten) zu reduzieren. Letztlich kommt hinzu, dass eine derartige Innovation auch das Image einer VWA steigern dürfte. Hierdurch könnte für die VWA in Bezug auf die in der Region konkurrierenden Bildungsinstitutionen ein komparativer Konkurrenzvorteil erzielt werden.

Literatur:

Bieletzke, S., Beise, A. (2009): Campus-Management-Systeme als Akkreditierungsvorteil, in: Digitalisierung der Hochschule, Hrsg.: Krahn/Rietz, S. 43 – 58. Online unter www.ecampus24.eu

Bieletzke, S. (2012): Virtuell fürs wirkliche Leben lernen, in: Akademie, 1-2012, S. 120

Bieletzke, S. (2014a) : Basic Relations of Quality, Quality Management and Campus Management Systems, Nizza 2014, http://webb24.de/1/x6765

Bieletzke, S. (2014b): The Lecturer-Topic-Students-Cube – Good case scenarios for using virtual rooms as part of blended learning, Bielefeld 2014, http://webb24.de/1/x6675

Bieletzke, S. , Beise, A. (2012): Ganzheitliches Qualitätsmanage- ment durch Campus-Management-Systeme, in: Sammelband Hochschul-Services, Hochschulen im Fokus, Band V, Hrsg.: University Partners, Bonn 2012, S. 151 – 164

Breger, W., Grob, H. L. (2003), Präsentieren und Visualisieren – mit und ohne Multimedia, München 2003

Grob, H. L., Bieletzke, S. (1998a): Aufbruch in die Informationsgesellschaft, 2., vollst. überarb. u. erw. Aufl., Münster 1998

Grob, H. L., Bieletzke, S. (1998b): Internet Assisted Learning, in: Einsatz neuer Medien in der Wirtschaftslehre, Novosibirsk 1998, S. 252 – 270.

Grob, H. L., Buddendick, C. (2008): Konzeption und Umsetzung einer Strategie für die computergestützte Hochschullehre (cHL) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, in: E-Strategy, Strategisches Informationsmanagement für Forschung und Lehre, Hrsg.: Stratmann/Kerres, Münster, New York, München, Berlin 2008, S. 77 – 97

Holling, H., Kokavecz, I. (1996): Evaluation der multimedialen Lehre in der Leistungs- und Kostenrechnung, Arbeitspapier Nr. 7, Münster 1996

Joffe, J. (2013): Der digitale Dozent. Warum die Online-Uni das Studium reale nicht ersetzen kann, ZEIT ONLINE, 25.4.2013, http:// www.zeit.de/2013/18/online-universitaeten-mooc

o. V. (2012): Professionelles Campus-Management mit TraiNex, Produktbroschüre der Trainings-Online Ges. für E-Portale mbH, http://broschuere.trainex24.de

o. V. (2014): Bologna-Prozess, Kultusministerkonferenz, http://www.kmk.org/wissenschaft-hochschule/internationale-hochschulangelegenheiten/bologna-prozess.html

Stratmann, J., Kerres, M. (Hrsg.) (2008): E-Strategy, Strategisches Informationsmanagement für Forschung und Lehre, Münster, New York, München, Berlin 2008

Wiepcke, C. (2006): Computergestützte Lernkonzepte und deren Evaluation in der Weiterbildung: Blended learning zur Förderung von Gender Mainstreaming, Hamburg 2006

Wieschowski, S. (2013): Hybride Studienmodelle per Videoübertra- gung: Akzeptanzstudie zum Einsatz von Videokonferenzsystemen, In: Hochschulverbund Distance Learning, Tagungsband, Hybride Studienmodelle in Fernstudium und Weiterbildung, Brandenburg 2013

 

Weitere Artikel des Autors Prof. Dr. Heinz Lothar Grob in der AKADEMIE sind:

  • „Existenzgründung“ (Klausur), Heft 1-2015
  • „Eine Super-Rendite – oder doch nicht?“ (Klausur), Heft 3-2014

Weitere Artikel des Autors Prof. Dr. Stefan Bieletzke in der AKADEMIE sind:

  • „Fortschritte der Studierenden online“, Heft 4-2014
  • „Virtuell fürs wirkliche Leben lernen“, Heft 4-2013

 

Autoren:

  • Prof. Dr. Stefan Bieletzke

    Bieletzke_Prof. Dr. Stefan Bieletzke ist VWA-Dozent sowie Geschäftsführer der Trainings-Online GmbH, das das Akademie-Management-System TraiNex entwickelt und betreibt. Foto: privat

  • Univ.-Prof. Dr. Heinz Lothar Grob

    Univ.-Prof. Dr. Heinz Lothar Grob war von 1990 bis 2008 Professor für Wirtschaftsinformatik und Controlling am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Münster. Seit 1995 ist er Studienleiter der VWA Ostwestfalen-Lippe in Bielefeld. Foto: privat